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Wie jetzt?! Heute ist bereits midsommarafton (Mittsommerabend) und morgen ist midsommardag? Sommersonnenwende! Vor gefühlten drei Wochen habe ich mir im kalten Kämmerlein bei Winterwetter und Dunkelheit um 17 Uhr überlegt: Wenn ich das Bloggen anfange, dann könnte ich doch zum Mittsommer ein richtig sommerliches Tortenrezept posten. Tja, irgendwie habe ich das Bloggen tatsächlich angefangen, und irgendwie haben wir bereits Ende Juni. Dann werden wir jetzt wohl mal Mittsommer feiern … in dieser Jahreszeit, in die der Sommer nur mal kurz hineingewunken hat. Zu Ehren des Tages werden wir mit einem bunt gemischten Grüppchen aus schwedischen und deutschen Freunden hier in Düsseldorf eine Party steigen lassen – und wenn das Wetter mitspielt sogar draußen. 🙂 Ich freu mich – egal wie das Wetter wird – schon wie eine Schneekönigin! Ein schwedisches Fest! Ich werde natürlich mit meiner Kamera ausgestattet sein und demnächst hier ein paar Bilder zeigen. Bis dahin lasse ich euch einen echt so was von sommerlichen Kuchen da, da kann der Sommer nur kommen!

Für den Mürbeteig:

250 Gramm Mehl, 1 Prise Salz, 1 Ei, 125 Gramm kalte Butter und 50 Gramm Zucker zu einem glatten Teig kneten. In Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde kühl stellen. Den Ofen auf 200 °C vorheizen kurz vor Ende der Wartezeit vorheizen. Den Teig ausrollen, in eine gefettete Tarteform geben und mit einer Kabel kleine Löcher hineinpiksen. Das Ganze ca. 20 Minuten blind backen. Dafür ein Blatt Backpapier über den Teig legen und darauf getrocknete Bohnen geben. So geht der Teig nicht zu sehr auf und es bleibt genug Platz für die Creme.

Für die Creme:

250 Gramm Mascarpone mit 250 Gramm Quark, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 EL Puderzucker verquirlen. 2 Riegel weiße Schokolade raspeln und bis auf einen klitzekleinen Dekorest für später alles unterheben. Den Tortenboden mit der Creme bestreichen, anschließend nach Herzenslust mit Himbeeren und Erdbeeren belegen und mit den restlichen Schokoraspeln bestreuen.

Der Kuchen schmeckt übrigens am besten gut gekühlt. Wer Zeit hat, lässt ihn eine Nacht im Kühlschrank gut durchziehen – so wird er besonders saftig. Mein Rezept ist übrigens, so wie ich’s mag, nicht sehr süß. Wer’s gern zuckriger mag: Nur zu! Sowohl Creme als auch Teig können Zucker gut vertragen.

Übrigens: Der Beerenkuchen ist die perfekte Einstimmung zur Very-Berry-Woche, die Montag beginnt. (Für alle, die Very Berry nicht kennen, hier die Infos zu Europas gößter Beerensause.) Meine Tauschpartnerin und ich arbeiten in der gleichen Stadt und werden uns die Beeren-Leckereien persönlich übergeben. So ganz live und ohne Briefträger. Bin schon sehr aufgeregt. Mehr dazu nächste Woche hier im Blog.

Und eurer Mittsommerwochenende samt Very-Berry-Woche?

Liebe Grüße

Barbara

Nachtrag: Diesen ro-ro-roten Kuchen reiche ich für das Cookbook of Colors bei Highfoodality ein, da ist der August nämlich beerenrot.

 

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